Die GYF IV ist auf dem Weg – das erste Zwischentreffen

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Blauer Himmel in Dortmund.
Foto: Simon Bierwald

Normalerweise treffen sich im Erich-Brost-Institut in Dortmund Experten und Nachwuchstalente des internationalen Journalismus. Ein passender ‚globaler‘ Ort, um beim ersten Zwischentreffen der Global Young Faculty IV am 22. April die interdisziplinären Projektideen der vier Arbeitsgruppen vorzustellen und zu diskutieren. „Die GYF IV macht sich auf den Weg“, fasste Prof. Dr. Winfried Schulze, Direktor von MERCUR, die Stimmung und gleichzeitig die Zielsetzung des Tages zusammen.

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Die AG „Wissenschaft heute” stellt ihre Arbeit vor. Foto: Simon Bierwald

Foto: Christoph Bierwald

Foto: Simon Bierwald

Prof. Dr.-Ing. Uwe Schwiegelshohn, Prorektor für Finanzen der TU Dortmund, hätte am Anfang seiner wissenschaftlichen Karriere nicht bei der GYF mitgemacht. „Ich hätte mich wohl nur auf mein Fach konzentriert“, gab er in seinem Grußwort zu. Dies solle aber nicht als Argument gegen den interdisziplinären Ansatz der GYF verstanden werden, sondern vielmehr ihre Mitglieder dazu ermutigen, auch in Zukunft mit Spaß und Kreativität sowohl die Fächergrenzen als auch die Stadtgrenzen innerhalb des Ruhrgebiets bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu überwinden. Vor fünf Monaten hatten sich die AGs beim Auftakttreffen der GYF IV in Heiligenhaus zusammengefunden. „Für manche war es zu Beginn der AG-Arbeit vielleicht etwas ernüchternd, so viele Themeninteressen unter einen Hut zu bringen, denn natürlich fallen dabei dann auch automatisch Ideen raus“, bemerkte Dr. Ann-Christin Bauke, Projektmanagerin der GYF. „In den letzten fünf Monaten konntet ihr feststellen, dass sich die Strukturen eurer Arbeitsgemeinschaften ständig wandeln. Es gab viele Veränderungen.“ Die ersten Forschungsvorhaben werden bereits in die Tat umgesetzt. So hat die AG „Kommunikative Universität“ bereits erste Interviews mit internationalen WissenschaftlerInnen geführt, die am Ende in einer Publikation zum Thema Lehre im internationalen Vergleich zusammengeführt werden sollen. Im Mai reisen einige Gruppenmitglieder nach Cardiff, um sich über Methoden für eine psychologische Studie zum „Wandel des Wissens“ zu informieren.

Allen AGs ist gemein, dass sie kreative Wege für die Bearbeitung ihrer Themen gewählt haben: Es wird einen Roboter-Kurzfilm geben, Wissenschaft und Kunst sollen sich im öffentlichen Raum als Graffitis treffen und bei einem Foto- und Essaywettbewerb können alle Wissenschaftsinteressierte im Ruhrgebiet partizipieren. Wenn man sich auf einmal in einer ‚Wohlfühlbox‚ in einer Innenstadt  im Ruhrgebiet wiederfindet, hat wahrscheinlich die AG „Wohlbefinden” etwas damit zu tun.

Hier gibt es einen Überblick in Mikro-Form zu den vier AGs und ihren Projekten. Ausführlichere Informationen bietet die Website der GYF.

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